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Medienkonzept

Die Schüler und Schülerinnen der St.-Jürgen-Schule leben weitestgehend in einer Lebenswelt, die stark von Medien beherrscht wird. Im Alltag spielen Smartphone, Spielekonsolen und Tablet eine große Rolle. Viele Abläufe sind über Medien organisiert und somit sehr präsent.  Die Ergebnisse der KIM-Studie zeigen, dass der Umgang mit den digitalen Medien mit jedem Lebensalter stetig an Relevanz gewinnt. Der Einsatz digitaler Medien, im Fachunterricht an der St.-Jürgen-Schule, erweitert das methodisch-didaktische Spektrum der Lehrerinnen und Lehrer und bietet Möglichkeiten für Kinder, sich aktiv-handelnd mit dem Unterrichtsstoff auseinanderzusetzen und ihr Lernen selbstständiger zu gestalten.

 

Der Einsatz digitaler Medien im Unterricht wird an der St.-Jürgen-Schule, neben dem Umgang mit analogen Medien (Schulbücher z. B.), als Grundlage eines Medienkompetenzerwerbs, von der 1. bis zur 4. Jahrgangsstufe, gesehen. An unserer Schule wird auf eine frühzeitig einsetzende, fachlich breit angelegte und integrativ zu vermittelnde Medienbildung gesetzt. Nutzen und Gefahren bei der Anwendung digitaler Medien werden thematisiert und gemeinsame Regeln erstellt. Ein gezielter Einsatz schafft Möglichkeiten zur Binnendifferenzierung des Unterrichtes und zur Individualisierung von Lernprozessen.

 

Das Potential des Computers und des Internets können dementsprechend beim selbstgesteuerten und selbstständigen Lernen genutzt werden. Der Computer und das Internet sollen dabei eine unmittelbare und individuelle Lernerfolgsrückmeldung und die Selbstkontrolle der erreichten Leistung ermöglichen. Um eine solche integrative Einbettung zu erreichen, werden digitale Medien an der St.-Jürgen-Schule in folgenden Kategorien genutzt:

 

1. Digitale Medien als Übungswerkzeug:

Den SchülerInnen werden digitale Aufgabenstellungen und Übungen innerhalb geöffneter und offener Unterrichtsformen, wie zum Beispiel Wochenplanarbeit, Stationsarbeit oder Lernstraßen angeboten. Hier bearbeiten die Schülerinnen und Schüler individuelle Aufgabenstellungen selbstständig und selbstgesteuert.

 

2. Digitale Medien als Arbeitswerkzeug:

Während projektorientierter Unterrichtsphasen müssen Informationen recherchiert oder diskutiert, Ergebnisse dokumentiert sowie Präsentationen oder Erklärungen für andere vorbereitet werden. Digitale Medien können die Phasen des selbstorganisierten Lernens bedarfsorientiert und ortsunabhängig unterstützen. Digitale Medien dienen dabei nicht als Selbstzweck, sondern sind ein Arbeitsmittel unter vielen. Sie sollten ebenso unauffällig wie selbstverständlich in die Arbeitsumgebung eingebunden werden. Ebenfalls machen SchülerInnen erste Erfahrungen mit „Coding“ – sie erstellen ihre ersten kleinen

 

3. Digitale Medien als Präsentationsfläche:

Die Wertschätzung der Schülerprodukte nimmt eine zentrale Rolle im Grundschulunterricht ein. Zudem kommt der Präsentationskompetenz schon ab dem Anfangsunterricht eine zentrale Rolle zu. Wie etwa das Ausstellen der Ergebnisse aus Kunst-, Werk- und Musikunterricht oder Gegenstände aus der Natur, die von Erkundungsgängen mitgebracht wurden. Aber auch in Deutsch, Mathematik oder Englisch, können Rechenwege, Schreibkonferenzen oder Produkte den MitschülerInnen zur Verfügung gestellt werden.

 

4. Digitale Medien als Unterstützung der Lehrenden:

Nicht zuletzt gehört in den Bereich des Medienkonzeptes auch die Kompetenz der Lehrkräfte in diesem Bereich. Medien dienen den Lehrkräften zur Vorbereitung ihres Unterrichtes, zur Kommunikation mit Schülern, Eltern und Kollegen.